Die „Büdesheimer Schlosskonzerte“- klassische Abonnementsreihe der Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden – starten am Sonntag, 1. März 2026 um 17.00 Uhr in die neue Saison.

Im Dorfgemeinschaftshaus Oberdorfelden wird nach einer Reihe von Jahren der Gitarrist Tristan Angenendt erneut zu Gast sein. Tristan Angenendt galt schon früh als eines der größten Gitarrentalente seiner Generation. Er studierte bei Prof. Hubert Käppel an der Musikhochschule Köln. Inzwischen ist er mit einer Vielzahl von Wettbewerbspreisen ausgezeichnet und leitet eine eigene Gitarrenklasse an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Unter dem Titel „Canciones y Danzas“ hat er neben spanischer Musik Schubert’sche und Schumann’sche Lieder im Programm.

Bereits seit 22 Jahren unterstützt der ehrenamtlich arbeitende „Förderkreis Büdesheimer Schlosskonzerte“ die Musikschule bei der dauerhaften finanziellen Absicherung und der organisatorischen Abwicklung der seit 2001 bestehenden Reihe, die die Herausgabe eines jährlich erscheinenden Programmheftes einschließt. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schöneck finden bis zum 29. November im Dorfgemeinschaftshaus Oberdorfelden und der ev. Andreaskirche Büdesheim fünfabwechslungsreiche Konzerte mit regional und überregional bekannten Künstlerinnen und Künstlern statt.

Im zweiten Konzert am 3. Mai 2026, treten in Oberdorfelden Christoph Dorner (Flöte) und Martin Schmalz (Klavier) mit „Musik in extremen Zeiten“ auf. Der Flötist Christoph Dorner und der Frankfurter Pianist und Komponist Martin Schmalz widmen sich Werken aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – einer Epoche tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Umbrüche. Zu hören sind u. a. Kompositionen von Busoni, Juon, Jarnach und Martinu.

Das dritte Konzert findet am 31. Mai in der ev. Andreaskirche Büdesheim statt. Das „Duo con Moto“ mit Anna Göbel (Violine) und Anna Catharina Nimczik (Violoncello) spielt „SaitenTanz“. Warme Klangfarben, Virtuosität und Spielfreude verbinden beide Musikerinnen in ihrem Programm mit Tänzen aus vier Jahrhunderten – von Bach und Haydn bis hin zu Schulhoff und Widmann.

Im vierten Konzert am 6. September mit dem Titel „Hommage à Clara Schumann“ erinnert der Pianist und Organist Leandro Christian – derzeit Dozent an der Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden -mit Werken von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms an den 130. Todestag Clara Schumanns, die häufig im Alten Büdesheimer Schloss zu Gast war. Ein kammermusikalisches Gedenkkonzert voller Romantik und Virtuosität.

Das Abschlusskonzert des Jahres 2026 wird am 29. November vom „Trio Fortepiano“ gestaltet. Mit „Wiener Zeiten“ laden Julia Huber-Warzecha (Violine), Anja Enderle (Violoncello) und Miriam Altmann(Hammerflügel) – auf historischen Instrumenten spielend – zu einer Reise von Frühklassik zu Frühromantik ein. Neben Werken von Beethoven und Hummel erklingen in der Andreaskirche auch selten gespielte Klaviertrios weniger bekannter Komponisten.

Konzertkarten sind jeweils für 17 Euro nur an der Tageskasse zu erhalten. Schwerbehinderte, Besitzer der Ehrenamtscard und Studenten zahlen 14 Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Im ersten Konzert ist es noch möglich, das übertragbare Jahresabonnement für 70 Euro, ermäßigt 55 Euro zu erwerben.